Ein globales Problem erfordert weltweite Lösungen. Mit Biodiesel senkt Volvo Cars die CO2-Emissionen der internationalen Schiffslogistik um bis zu 84 Prozent. Das entspricht Einsparungen von rund 55 000 Tonnen CO2 pro Jahr.
Volvo ist in der ganzen Welt präsent. Die Globalisierung fing bereits in den 1930er-Jahren mit dem Export des Volvo Carioca nach Südamerika an. Die Beliebtheit von Volvo wuchs weltweit mit jeder Modellreihe. Heute werden Volvo Automobile in über 100 Ländern verkauft. Als global operierender Fahrzeughersteller sind wir bestrebt, effiziente und nachhaltige Logistik-Lösungen zu finden.

Was ist Biodiesel?
Um den Transport auf Schiffen so ökologisch wie möglich zu machen, setzt Volvo Cars beim interkontinentalen Seetransport auf nachhaltigen Kraftstoff. So werden die Schiffe der Logistikpartner neu mit «Biodiesel» betrieben. Gewonnen wird der als Biodiesel bezeichnete Kraftstoff aus erneuerbaren Quellen wie Pflanzen, die nicht im Konkurrenzverhältnis zum Nahrungsmittelanbau stehen, aber auch Altspeiseöl und anderen Fetten. Zusammen mit Methanol ergibt sich ein Gemisch, das gemeinhin als «Biodiesel» bezeichnet wird. Dieser Biokraftstoff ist zudem für seine Nachhaltigkeit zertifiziert.
Nur eine Zwischenlösung
«Erneuerbare Kraftstoffe stellen nicht die endgültige Lösung dar, um den weltweiten Seefrachtverkehr CO2-neutral zu gestalten», sagt Anders Kärrberg, Head of Sustainability bei Volvo Cars. «Unsere Initiative zeigt jedoch, dass wir bereits jetzt handeln und Lösungen umsetzen, bis wir auf langfristige technologische Alternativen umstellen.»

1200-mal Erdumrundung
Durch den Einsatz von Biokraftstoffen können künftig 55 000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Das ist etwa so viel wie ein vollbeladener Lkw produziert, wenn er die Erde 1200-mal umrundet. Insgesamt können so die CO2-Emissionen der Seelogistik um bis zu 84 Prozent* gesenkt werden.
«Die Liste wird immer länger»
Das ist erst der Anfang: So hat sich Volvo Cars zum Ziel gesetzt, bis 2025 den CO2-Fussabdruck pro Fahrzeug über den gesamten Lebenszyklus hinweg um 40 Prozent zu reduzieren. Um dies zu erreichen, ist eine Senkung der betrieblichen Emissionen – einschliesslich der Logistik – um 25 Prozent erforderlich. «Wir suchen im gesamten Unternehmen ständig nach neuen Möglichkeiten, um noch nachhaltiger zu werden», so Anders Kärrberg. «Die Liste wird immer länger, damit wir unser grosses Ziel der Klimaneutralität bis 2040 auch erreichen.»

* Der Vergleich zwischen den Kraftstoffen umfasst die Emissionen aus der Produktion und die entsprechende Energiemenge («Well-to-Wake»-Betrachtung).
