Hast du schon einen Volvo EX30 bestellt oder fährst du bereits einen Plug-in Hybrid Volvo? Wer elektrisch unterwegs ist, überlegt sich, eine Heimladestation zu installieren. Denn mit einer Wallbox wird das Aufladen des Elektro Volvo so einfach wie dein Smartphone.

Kann man den vollelektrischen Volvo nicht einfach an der normalen Haushaltssteckdose aufladen?
Eigentlich schon, aber die normale Haushaltssteckdose ist nicht dafür ausgelegt, über mehrere Stunden unter Volllast Strom abzugeben. Sie könnte überhitzen. Eine Wallbox lädt nicht nur schneller, sondern auch smarter und sicherer.
Was ist eine Wallbox?
Eine Wallbox ist eine stationäre Ladestation, die über eine maximale Ladeleistung von 11 kW verfügt. Um den 69-kW-Akku des Volvo EX30 von 0 auf 100 Prozent aufzuladen, braucht es an der Wallbox nur rund sechs Stunden, während es an der Haushaltssteckdose drei bis viermal so lange dauern würde.
Noch ein Vorteil ist, dass du via Volvo Cars App bestimmen kannst, wann der Akku deines vollelektrischen Volvo geladen wird, also am besten dann, wenn ökologischer Strom günstig verfügbar ist.

Kann ich als Mieter eine Wallbox installieren?
Nein, als Mieter musst du dich an die Hausverwaltung wenden und um einen Anschluss ersuchen. Der Hauseigentümer kann dies auch ablehnen, weil Mieterinnen und Mieter kein grundsätzliches Recht auf die Erschliessung einer Ladestation haben. Erlaubt der Vermieter die Installation einer Wallbox, kann er die Kosten auf den Mieter abwälzen. Das Einverständnis des Vermieters solltest du unbedingt schriftlich haben, um einen Rückbau am Ende der Mietdauer zu vermeiden.
Darf ich als Einfamilienhaus-Besitzer eine Wallbox installieren?
Ja, aber die Installation darf nur von einem Fachmann durchgeführt werden. Dieser zieht vom Hauptverteiler eine neue Zuleitung zur Wallbox. Je nach Infrastruktur ist dies mal einfacher, mal umständlicher. Je nachdem, wie weit der Hauptverteiler von der Wallbox entfernt ist, variieren die Kosten zwischen 2000 und 4000 Franken. Am besten, du lässt vorab einen Home-Check machen.
Was ist ein Home-Check?
Beim Home-Check wird die ganze Infrastruktur geprüft, von der Netzzuleitung bis zur Konnektivität (Handyempfang oder LAN). So kann der Fachmann eine genaue Offerte erstellen. Der Elektroinstallateur wird beim Home-Check auch die Energiezählernummer für die Installationsanmeldung aufnehmen und dem Elektrizitätswerk melden. Das Werk teilt dann mit, in welchem Rahmen eine Installation möglich ist. Viele Werke verlangen beispielsweise Lastabwurf-Systeme, um sie bei Bedarf vom Netz nehmen zu können.
Wie viele Ladestationen können an einer Hausverteilanlage angehängt werden?
Der Hauseigentümerverband empfiehlt, beim Einbau einer Wallbox die Gelegenheit zu nutzen, dass man künftig mehrere Ladestationen ans System anbinden kann. Dafür zieht der Fachmann ein Flachbandkabel durch die Garage, so dass später weitere Ladestationen angeschlossen werden können. Es wird dann über ein zentrales, intelligentes Lastmanagement-System gesteuert. Bis zu 30 Ladestationen können gleichzeitig gemanagt werden. Bei einer solchen Menge ist die Kapazität allerdings eingeschränkt.






