Volvo hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 den CO2-Fussabdruck pro Fahrzeug um 40 Prozent zu reduzieren. Um dies zu erreichen, wird jeder Produktionsschritt nachhaltiger gemacht – auch die Logistik.
Elektrifizierung allein reicht nicht aus: Ein Elektrofahrzeug wird nicht nur gefahren, sondern auch entworfen, entwickelt, gebaut und transportiert. Jeder Produktionsschritt bietet Möglichkeiten zur weiteren Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Anders Kärrberg, Head of Sustainability von Volvo Cars: «Wir suchen im gesamten Unternehmen ständig nach neuen Möglichkeiten, um noch nachhaltiger zu werden», so Anders Kärrberg. «Die Liste wird immer länger, damit wir unser grosses Ziel der Klimaneutralität bis 2040 auch erreichen.»

Energieintensiver Stahl
Volvo treibt als der erster Automobilhersteller die Stahlindustrie zur Entwicklung von fossilfreiem Stahl voran. Mit der Initiative HYBRIT* (Hydrogen Breakthrough Ironmaking Technology) sollen neue, nachhaltige Energiestoffe zum Einsatz kommen.
Klimaneutraler Produktionsstrom
Auch die Produktionsstätten selbst werden immer nachhaltiger. Das Volvo Stammwerk Torslanda wird bereits seit 2008 mit klimaneutralen Strom betrieben und nun auch mit Bio-Fernwärme geheizt. Seit 2018 arbeitet das Motorenwerk Skövde in Schweden klimaneutral. Ebenfalls werden die Fertigungsstätten in Daqing und Chengdu mit klimaneutralen Strom betrieben.
Der neue Volvo EX30 wird in einem Werk gebaut, das auch vollständig mit klimaneutraler Energie betrieben wird. Zudem haben sich 95 Prozent der Zulieferer für den EX30 verpflichtet, spätestens ab 2025 ausschliesslich klimaneutrale Energie zu nutzen. Die meisten tun das bereits jetzt.

Volvo setzt bei Überseelogistik auf Biokraftstoff
Eine wesentliche Rolle bei der Minderung von Emissionen spielt neben der Produktions- auch die Lieferkette. So werden in Zukunft sämtliche Seecontainer-Transporte nach Europa und Amerika sowie der weltweite Ersatzteilvertrieb mit Biokraftstoff betrieben. «Erneuerbare Kraftstoffe stellen nicht die endgültige Lösung dar, um den weltweiten Seefrachtverkehr CO2-neutral zu gestalten», sagt Anders Kärrberg, Head of Sustainability bei Volvo Cars. «Diese Initiative zeigt jedoch, dass wir bereits jetzt handeln und Lösungen umsetzen, welche die Zeit überbrücken, in der wir auf langfristige technologische Alternativen warten. Wir betrachten den Einsatz von Biokraftstoffen nicht als Wettbewerbsvorteil. Im Gegenteil, wir wollen andere Automobilhersteller zum Handeln anregen, um damit die Nachfrage nach CO2-armen Überseetransporten zu steigern und erneuerbare Kraftstoffe als mittelfristige Lösung zu etablieren.»



